Dass die Farm so bleibt...

Blacky

Blacky ist das älteste Pony auf der Kinderfarm. Er ist fast 32 Jahre alt. Ungefähr zwanzig Jahre seines Lebens hat er auf der Farm verbracht.
Schon seit längerem ist kein Kind mehr auf ihm geritten, aber man hat mit ihm an der Longe gearbeitet oder sogar nur auf Zuruf, ohne Longe. Das hat ihm und den Kindern viel Spaß gemacht. Noch bis letztes Jahr sah Blacky genauso aus, wie alle anderen Ponys auch.
Seit diesem Jahr im Sommer macht sich das hohe Alter bei Blacky bemerkbar. Er hat rasant abgenommen und war schon öfter in ärztlicher Behandlung.

Vivi, eine seiner ehemaligen Pflegerinnen schreibt: Er hat sich sehr wohl gefühlt. Er hat mir vertraut. Wer ihn geärgert hat, der musste damit rechnen, dass er einen Tritt abbekam.
Blacky hatte eine Kolik und einen Kreislaufzusammenbruch. Das war mein schlimmster Albtraum.
Vivi

Dass es weiter so bleibt, wie jetzt

Eindrücke von Nadja, Melanie und Jasmin

Jasmin erinnert sich noch genau an den Muttertag, an dem ihre Freundin die Anzeige in einer Zeitung für Freizeitattraktionen gelesen hat. Da stand etwas drin vom Reiten und Ponypfleger sein. Das waren natürlich Argumente. Alle drei Mädels haben schon Pflegeponys, weil sie schon alle Tiere auf dem Hof gepflegt haben. Das ist nämlich Voraussetzung, um Ponypflegerin zu werden. Die Reiterinnen sind sich einig, dass sie viele Freunde auf der Farm gefunden und außerdem viele lustige Erlebnisse gehabt hätten.
Wie sie Ponys reiten und pflegen sollen, haben sie gelernt und wie man Kutsche und Longe führt. Außerdem lernt man auf der Kinderfarm, dass es egal ist, ob man Geburtstag hat oder nicht. Die Tiere brauchen trotzdem ihre Pflege und da muss manches Geburtstagskind auch schon mal den Pflegeraum säubern.
Aber für die meisten hier sind ihre Ponys am wichtigsten. Und ihre Freunde. Aber in jedem Fall in dieser Reihenfolge. Um Tiere, die gestorben sind, trauern sie lange. Max, der Hase und Pretty, das Pony.
Dann gibt es noch die Tiere, um die sie sich Sorgen machen: wenn Simba wegläuft oder Blacky Koliken hat.
Wie die Farm überhaupt entstanden ist, wissen sie nicht, nur schade, dass sie so klein ist. Sie könnte ruhig größer sein.
Ansonsten kommt es wie aus einem Munde:

„Für die Zukunft wünschen wir der Farm, dass es weiter so bleibt, wie jetzt.“
Nadja, Melanie Jasmin


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