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Wie entstehen Regen, Blitz und Donner?



Warme Luft ist leichter als kalte Luft. Wenn sich also die Luft bei uns erwärmt, steigt sie nach oben. Enthält die Luft noch dazu viel Feuchtigkeit dann bilden sich Wolken. Je weiter diese Luft jetzt nach oben steigt, desto mehr kühlt sie ab. Sie kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten und Regentropfen bilden sich. Von der Erde aus können wir harmlose Schäfchenwolken beobachten, die immer größer und dunkler werden. Doch was in den Wolken passiert, können wir nicht sehen. Die warme Luft von unten und kalte Luft von oben geraten aneinander, sie wirbeln die Regentropfen hin und her.

Dabei laden sich die Wolken unterschiedlich elektrisch auf: positiv und negativ. Wenn nun durch eine Windböe die Wolken aufeinander stoßen, springt ein Funke über und es blitzt. Solche Blitze können wir auch bei Hochleitungen beobachten. Oft funkt es wenn die Straßenbahn, S-Bahn oder Züge mit ihrem Querbügel an der Stromleitung entlang streifen. Um den Blitz herum ist die Luft sehr heiß, dehnt sich aus und prallt mit kalter Luft zusammen. Das ist das, was wir als Donner hören. Die Zeit die zwischen Blitz und Donner vergeht, sagt uns, wie weit das Gewitter entfernt ist. Der Schall legt in jeder Sekunde 300 Meter zurück. Wenn es also zehn Sekunden dauert, bis es donnert, ist das Gewitter drei Kilometer weit weg.

Gewitter können gefährlich sein. Wenn wir in freier Natur davon überrascht werden, sollten wir am besten unsere Füße zusammenstellen und in die Hocke gehen. Der Blitz schlägt nämlich immer in dem höchsten Punkt ein. Also dürfen wir uns nicht unter einen Baum stellen, auch wenn er uns vor Regen schützen könnte. Gebäude haben einen Blitzableiter, die dem Blitz von der Erde her entgegenkommen und ihn in den Boden weiterleiten. Dort kann er, ohne Schaden anzurichten, seine große elektrische Spannung entladen.

Woher kommt die Schultüte?



Der erste Schultag war schon immer ein wichtiges Ereignis im Leben aller Kinder. Um den „ABC-Schützen“ den Start in ihren neuen Lebensabschnitt zu verschönern, schenkten schon vor 2000 Jahren die Römer ihren Kindern Honigplätzchen zum Schulstart. In Deutschland wird der Tag der Einschulung seit dem Mittelalter als wichtiges Ereignis betrachtet. Zum einen gab es kleine Geschenke, meist Kuchenbrezeln und nützliches für die Schule, die zeigen sollten, dass aus dem Kleinkind ein Schulkind wurde und zum anderen sollten die Geschenke die Kinder trösten, dass nun ein geregelter und strengerer Lebensabschnitt begann.
Im Jahre 1820 begannen die Menschen in Sachsen ihren Kindern Zuckertüten zum ersten Schultag zu schenken. Diese Tüten waren aus braunem Packpapier und enthielten viele Süßigkeiten. Damals wurden für die Schultüten extra Bäume aufgestellt, an denen die Tüten hingen, die der Schulrektor dann an die Kinder verteilte. Nachdem 1870 in Berlin für Kinder von 6 bis 14 Jahren die Schulpflicht eingeführt worden war, stieg der Bedarf und die Bedeutung der Schultüte schnell an und war nicht mehr aufzuhalten. Übrigens ist der Gebrauch der Schultüte nur im deutschsprachigen Raum üblich, allerdings wird er in Amerika von deutschen Einwanderern gepflegt, dort heißt die Schultüte „gift cone“ (Geschenke-Kegel).

EXPERIMENT: Wie schnell wachsen Pflanzen?



Bastel dir dein eigenes kleines Gewächshaus

  • Zubehör:
    Einen ausgewaschenen Joghurtbecher oder ein
    Marmeladenglas
    Watte
    Pflanzensamen
    Etwas Wasser
  • Anleitung:
    Zuerst drückst du die feuchte Watte unten auf dem Boden fest,
    dann drückst du vorsichtig die Pflanzensamen hinein.
    Decke den Becher oder das Glas zu, beim Glas kann es ruhig ein nicht durchsichtiger Deckel sein, den du auf das Glas legst (nicht zu schrauben!), bei dem Becher dagegen nicht, schließlich soll genug Licht hineinkommen.
  • Und jetzt?
    Jetzt musst du deinen Schützlingen jeden Tag etwas Wasser geben, und für genügend Licht (Sonne) sorgen. In deinem Gewächshaus hast du dann perfekte Keimbedingungen – es ist feucht, warm und hell. Bald sollten aus den Samen kleine Pflanzen (Setzlinge) werden.
Viel Spaß dabei!


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